Handdruckspritze Joh. Gross (18xx ?)

 

 

 

Die teilrenovierte Handdruckspritze von Joh. Gross, Otelfingen aus Küblis könnte aus dem Jahr 1838 sein; lest selbst:

 

 

 

Der ganze Artikel

 

 

Die Eollatur der Pfründe, die bisher dem Kloster Wettingen zugestanden, ging im Jahr 1838 durch Vertrag mit dem Stand Aargau an den Stand Zürich über und die Pfrundgüter wurden infolge dessen von dem Kloster verkauft.
In dem bemerkten Jahr (1838) schaffte sich die Gemeinde Otelfingen eine Saugspritze von ausgezeichneter Qualität an, welche der dortige Bürger Johannes Gross (gänzlich Autodidakt) verfertigt hat. Diese Spritze liefert in einer Minute 5 Saum Wasser (1Saum = 150Liter). Der Wasserstrahl derselben ist so kräftig, dass in wenigen Minuten Mauern durchlöchert, Riegelwände eingestossen und festes Strassenpflaster aufgeworfen wird. Mit 4 Schläuchen zumal, die nach verschiedenen Richtungen gezogen werden, leistet sie in einer Entfernung von 200 Fuss noch ebensoviel, als 4 gewöhnliche Spritzen.
Sehr bemerkenswert ist es, dass seit 95 Jahren in dem Pfarrdorf Otelfingen kein Feuer ausgebrochen ist und auch damals, im J. 1745, wurde ein eingeäschertes Haus nicht durch Fahrlässigkeit, sondern durch den Blitz entzündet.

Ob die Spritze, welche in unserem Magazin steht wirklich diejenige ist, klären wir zur Zeit ab. Wir aktualisieren unseren Wissensstand laufend auf dieser Seite!

 

Die Gallerie

 

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